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Die Bayerische Kompensationsverordnung - BayKompV....

...setzt bayernweit einheitliche Standards für die Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung.

Alle erheblichen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft müssen gemäß dem § 15 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom Verursacher vermieden und unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen kompensiert werden.

Die BayKompV regelt Inhalt, Art und Umfang von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.

Von den Regelungen der BayKompV ausgenommen sind folgende Vorhaben:

  • Bauleitpläne (Bebauungsplan + Flächennutzungsplan) und deren Satzungen bzw. Änderungen (hierfür gilt weiterhin der Leitfaden "Bauen im Einklang mit der Natur")
  • Immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Windkraftanlagen
  • Waldwegebau
  • Ausgleichsmaßnahmen in Natura 2000-Gebieten, für besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten oder Ausgleichsmaßnahmen nach dem Waldgesetz Bayern

 

Auswahl wichtiger Änderungen

Bewertung nach Biotopwertliste

Die Biotopwertliste ist die maßgebliche Grundlage für die Anwendung des Biotopwertverfahrens nach der BayKompV. Die Erfassung und Bewertung des Ausgangszustandes, die Bestimmung des Eingriffsumfangs und des Kompensationsbedarfs sowie die Ermittlung des Kompensationsumfangs geschehen anhand der Biotopwertliste. Basis dafür ist eine gründliche Biotop- und Nutzungstypenkartierung im Wirkraum. 

Berücksichtigung agrarstruktureller Belange

Die BayKompV regelt auch die Anerkennung und Sicherung von in die land- und forstwirtschaftliche Produktion integrierten Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen als Kompensation (PIK). Für die PIK gilt eine nachvollziehbare, jährliche Dokumentationspflicht.

 

Unsere Leistungen

Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Arbeitsschritte zur Anwendung der BayKompV:

  • Bestandserhebung (Biotop- und Nutzungstypenkartierung)
  • Eingriffsermittlung und -bewertung
  • Ermittlung des Kompensationsbedarfs
  • Planung und Darstellung von Ausgleichsmaßnahmen
  • Dokumentation
  • Monitoring